LÖSUNGEN

ANWENDUNGEN

HOCHBAU

Das richtige Material an der richtigen Stelle. Das gilt auch auf dem Bau. Und damit sind nicht nur Stahl, Beton, Stein, Glas und Holz gemeint. Faserverbundwerkstoffe können intelligent ausgelegt werden, also genau dort ihre speziellen Stärken ausspielen, wo diese gebraucht werden. Und dabei gleichzeitig eine ganz besondere Eigenschaft in den Vordergrund stellen: die geringe Wärmeleitfähigkeit. Schwere Fassaden oder große Fenster tragen und gleichzeitig die Dämmleistung optimieren? Das können unsere Faserverbund-Systeme, die wir für verschiedene Anwendungen im Bereich der Gebäudehüllen einsetzen.

TECHNISCHE GEBÄUDE AUSTATTUNG

Ein leichter, elektrisch nicht leitender Kabelkanal aus nicht brennbarem Faserverbundmaterial (Baustoffklasse A1), der Funksignale ungestört durchlässt? Sowohl für die technische Gebäudeausstattung, insbesondere bei Sonder- und Spezialbauten, als auch im Bereich der Bahninfrastruktur in Tunneln und unterirdischen Bahnanlagen ist das eine Eigenschaftskombination, die kaum ein anderes Material bietet.

Mobilitätslösungen

Leicht, stabil, korrosions- und medienbeständig, elektrisch nicht leitend. Denken Sie hier auch an Elemente und Systeme für den Fahrzeug-Innenraum? Zum Beispiel für Aufbewahrungssysteme in Nutzfahrzeugen? Als Bestandteil einer modernen Inneneinrichtung in Nutzfahrzeugen zeigen GFK-Komponenten sehr gut, was Faserverbund kann und welche Vorteile das dem Nutzer bringt: hohe Belastbarkeit, Stabilität, Chemikalien-Beständigkeit und vor allem ein geringes Gewicht für weniger Kraftstoffverbrauch. Selbstverständlich crash-sicher.

SCHIFFBAU

Mit dem Einsatz des anorganischen, nicht brennbaren Faserverbundmaterials fi:resist® auf Schiffen – beispielsweise als Wand- oder Deckenelement – kann das jeweilige Bauteilgewicht um ca. 30% gesenkt werden. Das sind bei einem großen Kreuzfahrtschiff in Summe ca. 1.000 to mögliche Gewichtsreduktion, wenn Wand- und Deckenelemente der Kabinen aus fi:resist sind. In Konsequenz erhöht sich die Payload. Und der Schwerpunkt des Schiffes bleibt unten. Der im Vergleich zu metallischen Elementen geringere Wärmeleitwert und die besseren Schallschutzeigenschaften sprechen ebenfalls klar für fi:resist®. Bisher war der Einsatz von Faserverbund-Leichtbau auf Schiffen sehr begrenzt mit den Brandschutz-Bestimmungen vereinbar. Und nur über erhebliche Umwege des „alternativen Designs“ mit entsprechenden Nachweisen im Einzelfall umsetzbar. Gerade hier bietet das Package von FISCO mit dem anorganischen, nicht brennbaren Faserverbundmaterial fi:resist® einen großen Sprung nach vorne. Und beim Bauteilgewicht einen großen Sprung nach unten.

INFRASTRUKTUR

Um den immensen und stetig weiter steigenden Belastungen von Infrastruktur-Bauwerken nachhaltig und dauerhaft zu begegnen, werden Faserverbundbauteile mit höchster technischer Leistungsfähigkeit eingesetzt. Kohlefaserverstärkter Kunststoff (CFK) bietet mit seinen extrem hohen Zugfestigkeiten eine zuverlässige und bauaufsichtlich zugelassene Lösung, um die Lebens- und Nutzungsdauer von Brückenbauwerken um viele Jahre zu verlängern. Das leistet einen signifikanten Beitrag zur Schonung energie- und rohstoffintensiver Ressourcen.

SONDERLÖSUNGEN

Faserverbund ist ein intelligentes Material, das für viel mehr sinnvoll eingesetzt werden kann, als man selbst manchmal denkt. Daher ist es auch in nahezu jedem Anwendungsbereich vertreten. Von der Luftfahrt bis zur Landwirtschaft, vom Auto bis zum Fahrrad und von der Brückenverstärkung bis zur Fensterbefestigung. Sie haben eine spezielle Anforderung? Wollen über innovatives Material den Nutzen steigern? Oder suchen für eine Anwendung eine Lösung, die Sie im Bereich „klassischer“ Werkstoffe noch nicht gefunden haben? Mit diesen Fragen sind schon einige unserer Produkte entstanden… Zum Beispiel die barrierefreie Bahnsteigerhöhung aus dem anorganischen, nicht brennbaren Faserverbundmaterial fi:resist®. Sie demonstriert weit mehr als den Einsatz des richtigen Materials an der richtigen Stelle. So sind für die Verwendung in der U-Bahn sowohl die vollständige Nicht-Brennbarkeit als auch ein elektrisch nicht leitendes Material die wesentlichen Kernanforderungen. Dazu gehört außerdem ein geringes Bauteilgewicht für einfaches Handling bei der Montage. Nach einem innovativen Befestigungssystem, das die Installation erheblich vereinfacht und beschleunigt, hatte allerdings niemand gefragt. Geliefert hat es FISCO trotzdem. Sehr zur Freude des Kunden. Deshalb haben wir es zum Patent angemeldet.

TECHNOLOGIE

Von der trockenen Faser zum fertigen Bauteil. Die Erschaffung eines Faserverbundprofils in kürzester Zeit und auf geringem Raum. Das Faszinierende an der Pultrusion ist zugleich auch ihre größte Stärke. Kontinuität ermöglicht Wirtschaftlichkeit. Und konstant stabile Qualität.

Am Anfang stehen die einzelnen Rohstoffe. Ob Glas-, Kohle- oder Naturfaser; als Roving, Vlies, Gewebe oder Gelege; ob Epoxid-, Polyurethan- oder gar ein gänzlich nichtbrennbares anorganisches Harz, das Portfolio ist groß und die Möglichkeiten der Individualisierung fast unbegrenzt.

Ist die Auswahl erfolgt, werden die Faserhalbzeuge im automatisierten, kontinuierlichen Pultrusionsprozess zunächst in einem offenen oder geschlossenen System mit Harz getränkt und dann über ein Infeed in Form gebracht. Dies stellt sicher, dass jede Faser am richtigen Platz ist und im fertigen Bauteil seine Aufgabe optimal erfüllt.

Der so erzeugte Faser-Matrix-Strang läuft in ein beheiztes Werkzeug und verlässt dieses nach kurzer Zeit als fertiges, ausgehärtetes Profil – ein perfektes Abbild der ausgeführten Werkzeugkontur. Und obwohl es ewig so weitergehen könnte, muss irgendwann Schluss sein: Eine fliegende Säge macht aus dem endlosen Profil einzelne Bauteile in Wunschlänge.

Ein Prozess unter permanenter Spannung. Das Ziehen ist der ausschlaggebende Teil –  daher auch das „PUL“ in Pultrusion.

PRODUKTE

DRUCKÜBERTRAGENGES DÄMMELEMENT

Schwere Fassaden-Konsolanker thermisch entkoppelt befestigen? Mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung? Das ermöglicht das druckübertragende Dämmelement. Optimiert hinsichtlich Dämmleistung (Lambdawert ca. 0,13 W/mK) und maximaler Druckfestigkeit können die stapelbaren, 5mm und 10mm starken Plattenelemente mit der speziellen Trapez-Riffelung vielfältig eingesetzt werden. Das belegt die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Darin wird eine Druckfestigkeit nachgewiesen, die mit der von Anbauteilen aus Stahl vergleichbar ist.

 

FASSADEN-WANDHALTER

Der Fassadenwandhalter zur Befestigung von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) sieht nicht nur völlig anderes aus als bisher bekannte Produkte für diese Anwendung. Er dreht den Installationsablauf um: erst vollflächig dämmen und dann die Unterkonstruktion der VHF an der tragenden Wand befestigen. Das macht den VHF-Wandhalter wesentlich anwendungsfreundlicher. Und maximiert die thermische Entkoppelung. Zum einen durch die Verwendung von glasfaserverstärktem Kunststoff mit einem Wärmeleitwert, der um ein Vielfaches geringer ist als bei einem Aluminium-Wandhalter. Zum anderen, weil es zwischen Befestigung und Dämmung keine Spalte mehr gibt, die als Wärme-Kälte-Brücke wirken. Eine echt runde Sache!

FENSTER-MONTAGESYSTEM

Das innovative Montagesystem zur thermisch optimierten Installation von Fenstern baut auf GFK-Profilen auf, die gegenüber allen auftretenden Lasten äußerst stabil und gegenüber Umwelteinflüssen dauerhaft beständig sind. Mit ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit sind sie optimal geeignet für eine thermisch hocheffiziente Bauweise. Die bisher typischen Wärme-Kälte-Brücken im Bereich von Fenstern reduzieren sich auf ein Minimum. Mit dem Gesamtdesign des System und seinen Zubehör-Komponenten geht die Lösung weit über die hervorragenden Materialeigenschaften von GFK hinaus: einfache, schnelle und fehlerfreie Montage, eine erhebliche Verringerung des Arbeitsaufwandes und ein reduzierter Bedarf an Befestigungsmaterial belegen eindrucksvoll die Kompetenz von FISCO: Innovative Materialtechnologie verbunden mit der Maximierung des Anwendernutzens. So verstehen wir „Mehrwert“.

CFK-LAMELLE ZUR TRAGWERKVERSTÄRKUNG

Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) ist als hochtechnisches, leichtes und ultrasteifes Material nicht nur in nahezu allen Feldern der Mobilität und der Sportgeräte sehr gefragt. Die extremen Zugfestigkeiten von CFK-Verbundelementen leisten auch im Baubereich einen elementaren Nutzen bei technisch höchst anspruchsvollen Anwendungen.

Ist die Standsicherheit eines Brückentragwerkes durch Überlastung oder durch Schädigungsmechanismen (Korrosion, Betonabplatzungen) nicht mehr gegeben, so sind standsicherheitsrelevante Verstärkungsmaßnahmen erforderlich. Eine verbreitete Verstärkungsmaßnahme ist die Anwendung von CFK-Lamellen, die mit geeigneten Klebstoffsystemen unter Berücksichtigung der technischen Richtlinien und der normativen Anforderungen des jeweiligen Landes auf die Stahlbetonoberfläche aufgeklebt werden.

Während die Belastung einer Brücken stetig steigt, kann deren Lebensdauer durch den Einsatz von CFK-Lamellen erheblich verlängert werden. Länger stärker – auch das ist Nachhaltigkeit. Vor allem, wenn ein material-, arbeits- und zeitintensiver Stahlbeton-Neubau auf viele Jahre hinaus vermieden wird.

RAMPENSYSTEM FÜR BARRIEREFREIHEIT

Das modulare Rampensystem von FISCO löst bisherige Probleme bei der Errichtung barrierefreier Zugänge. Dank eines innovativen Befestigungssystems sind weniger zeitaufwändige Bohrungen im Untergrund notwendig. Die Befestigungspunkte sind in ihrer Positionierung variabel. Das hilft zum Beispiel, Bewehrungstreffer im Beton zu umgehen. Ob mit Betonschrauben oder einer chemischen Befestigung, das Rampensystem eignet sich für alle Untergrundmaterialien. Die geschlossene, rutschhemmende Oberfläche sieht nicht nur gut aus, sie lässt auch Schmutzablagerungen keine Chance. Gleichzeitig werden Hindernisse für Rollstuhlfahrer und Fußgänger vermieden. Geringes Gewicht der einzelnen Elemente von unter 20 kg ermöglicht in Verbindung mit der innovativen Befestigung eine Montage in Rekordtempo. Der innovative Faserverbundwerkstoff fi:resist® ist nach DIN EN 13501-1 zertifiziert und erfüllt die höchsten Baustoffanforderungen der Stufe A1. Damit eignet er sich perfekt, um die steigenden Brandschutzanforderungen in öffentlichen und privaten Bereichen zu erfüllen. Das modulare Rampensystem kann beliebig erweitert und auf spezifische Anforderungen angepasst werden. Da fi:resist® elektrisch nicht leitend ist, eignet sich das Rampensystem besonders für die gleisnahe Installation im S- und U-Bahn-Bereich. Leichter war Barrierefreiheit noch nie.

Technische Dokumente

Datenblätter

Zertifikate und Gutachten

Zulassungen

Unsere Produkte, Systeme und Werkstoffe verfügen über zahlreiche Zertifikate, Gutachten sowie Zulassungen. Sollten für einen speziellen Anwendungsfall weitere Prüfungen und neue Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen sein, sind wir bereit. Sprechen Sie uns einfach an. Genauso stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne unsere bestehenden Dokumente und Datenblätter zur Verfügung.